Resonanz

 

Die Dynamik war in sich stimmig.
Das Wort – ein Aufwachmoment
Es blieb ein Rätsel für mich, individuell ...

Ich erlebte wie ein Schreibstück, ein Text,
die Ebene des geschriebenen Wortes
interpretiert und rearrangiert wird
das gesprochene Wort –
wirkte dann wie ein Schock
ich war draußen, irritiert ...

Es war für mich nicht konkret zuzuordnen:
ist sie (die Performerin) Heilerin, Künstlerin oder künstlerische Heilerin.
Das Sprechen war überraschend, aber gut.
Die Gedanken strukturierten, klärten sich,
Ich war in meinen eigenen Prozessen angeregt ...

Trance
innerlich sehr bewegt
den Worten konnte ich nicht folgen / rätselhaft ...

Zwischen Publikum und Performerin
erlebte ich große Ruhe und Stille
die Verbindung lag in der Aufmerksamkeit ...

Wo bin ich?
Nimmt sie mich mit? Laß ich mich berühren?
Ich muß mich als Zuschauer öffnen,
die Sprache –
läßt mich frei ...

Es hatte von Anfang an einen starken Sog und Ruhe,
Konzentration, etwas Bannendes,
obwohl kein Kontakt mit dem Publikum bestand
                       Studenten und Dozenten der Akademie für Waldorfpädagogik, Mannheim  

Im Schauen bin ich gefordert vieles zusammenlesen zu können, gerade in einer bewegten Arbeit. Und so bräuchte ich ein zweites, vielleicht sogar ein drittesmal, um immer weiter einsteigen zu können.

Soviel blieb zurück: Suche, Ernst, konzentrativer Dienst, jedoch ohne Schwere, geschlossener Raum, in den ich hineinblicken darf, teilhaben darf an einer intimen Handlung, Gedankengänge sichtbar mitgehen kann, ohne gleich zu verstehen, grosser, gewichtiger Raum wird Partner, erfüllt ohne zu wissen und erfüllt doch...lässt mich stumm-berührt zurück, vielleicht auch etwas  irritiert ... ?
                                    B.W., Berlin

Das Ganze hatte für mich einen guten Klang.
                                    E.B., Berlin

Es spricht durchgehend
Gespräch mit dem Raum
Gespräch mit mir selbst
wie finde ich meinen Weg und wie gehe ich meinen Weg und wie erfülle ich das, ... nicht bewußt, aber es kommt

Es war eine bewußte Entscheidung, sich von einer Stellung zur andern zu verwandeln.
Suchen und sich reintasten
Wo ist es eigentlich?
Das Suchen kommt von außen.
Wo bist du, der Raum eigentlich?

Du und ich gleichen sich an.
Wenn beide ineinander verschmelzen – entsteht Ehrfurcht, Dankbarkeit
und es geht wohin/das braucht es um weiterzugehen.

Es wird nicht nur ein Raum erkundet,

gleichzeitig sind unendlich viele Räume da
Wie verschiedene Räume, die auch belebt, die vorher leer sind
sie bleiben belebt, aber wie erlöst.
Jeder Raum hat die Aufmerksamkeit, die er braucht –
ist gleichzeitig da und nicht da
                                       M. J., Stuttgart

... deine Performance ... in Anlehnung an Paul Celan Ein Wurfholz und deine Kleider fast steinig ... erdig fest und das Klangholz. ... ja wo kommt der Mensch her und was spielt die Eurythmie für eine Rolle ... diesen Wurf fand ich sehr mutig und gelungen. Danke!!

                            S.R., Berlin

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